Über mich
Veränderung gehört zur Rechtsberatung, heute mehr denn je
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stellen vieles infrage, was lange als selbstverständlich galt. Bei vielen Juristinnen und Juristen weckt das Neugier. Und Unsicherheit.
Was ist relevant? Was bleibt? Und wie gehe ich verantwortungsvoll mit diesen Entwicklungen um? Diese Spannung begleitet mich seit Jahren, nicht aus theoretischem Interesse, sondern aus der Praxis heraus. Als Jurist, als Führungskraft und als jemand, der selbst erlebt hat, wie sich Rollen, Erwartungen und Arbeitsweisen verändern.
Nach dem Abschluss eines der etabliertesten Studienfächer habe ich zunächst den vermeintlich sichersten Beruf ergriffen, den es in Deutschland gibt:
Ich wurde Richter.
Die Entscheidung für diesen Weg hat meine Unsicherheit jedoch nicht aufgelöst, im Gegenteil. In Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen wurde mir deutlich, dass viele ähnliche Fragen und Zweifel beschäftigten.
Erst als ich verstanden habe, dass vermeintliche Sicherheit oft weniger ein Gefühl von Stabilität als vielmehr von Verlustangst erzeugt, habe ich mich bewusst neu orientiert. Ich wechselte in die Wirtschaft und arbeitete als Rechtsberater in einem der am schnellsten wachsenden Digitalunternehmen Europas. Parallel dazu gründete ich ein Ensemble für Improvisationstheater, eine Kunstform, die von Offenheit, Flexibilität und dem Vertrauen in den Moment lebt.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Veränderung nachhaltig geprägt: nicht als Risiko, das es zu vermeiden gilt, sondern als Voraussetzung für Entwicklung und Innovation.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht darum, Technologie zu erklären oder schnelle Lösungen zu versprechen. Entscheidend ist für mich, Orientierung zu geben, rechtlich, organisatorisch und menschlich. Ich arbeite dort, wo noch keine fertigen Antworten existieren und wo es darum geht, Veränderungen einzuordnen, Entscheidungen vorzubereiten und Sicherheit im Umgang mit neuen Entwicklungen zu gewinnen.
Jenseits der Bühne
Was mich antreibt
Flexibilität ist für mich kein Vortragsthema, sondern eine Haltung, die ich regelmäßig selbst auf die Probe stelle.




RA Dr. Daniel Halft
Einordnung des Referenten
Wer die Schulung durchführt
Ich befasse mich seit vielen Jahren mit der praktischen Nutzung Künstlicher Intelligenz im juristischen Umfeld. Meine Perspektive ist sowohl durch die anwaltliche Beratungspraxis als auch durch die Arbeit innerhalb von Unternehmen geprägt.
Als ehemaliger General Counsel eines großen E-Commerce-Unternehmens kenne ich die Anforderungen, Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten von Rechtsabteilungen aus eigener Erfahrung. Auf dieser Grundlage konzipiere und begleite ich Inhouse-Schulungen, Workshops und Fortbildungsformate.
- Ehemaliger General Counsel (u. a. idealo) und Justitiar (Filmförderungsanstalt)
- Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei
- Keynote Speaker und Referent zu KI im juristischen Kontext
- Gründer des KI-Labor Recht und des AnwaltsCampus
- Dozent für Beck Akademie, Akademie des Anwaltsverlags und Heidelberger Akademie
- Mitherausgeber von „Die Zukunft der Rechtsberatung“ (C.H. Beck, 2025)
- Mitglied im Rechtsausschuss der DIHK und im Legal Tech Verband
Der Anspruch meiner Arbeit ist es, juristische Teams handlungsfähig zu machen, mit einem realistischen Verständnis für Möglichkeiten, Grenzen und Verantwortung beim Einsatz von KI.
Nächster Schritt
Wenn Sie sich darin wiederfinden
Auf der Startseite finden Sie einen Überblick über meine Formate. Oder wir sprechen direkt darüber, was zu Ihrer Fragestellung passt.
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